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In den Medien wird täglich ein düsteres Bild der aktuellen Situation der Welt dargestellt, durch Finanz-und Wirtschaftskrise, Krieg und Umweltzerstörung. Da der einzelne Mensch meist fast ohnmächtig oder paralysiert der Krise und dem Krieg gegenübersteht, versucht er im Entgegenwirken des Letzteren, d.h. der Verhinderung der Umweltzerstörung, den immer düster werdenden und fast schon apokalyptisch anmutenden Alltag ein wenig aufzuhellen (oder mitunter nur das Gewissen zu beruhigen). Ein Indiz hierfür finden wir in dem Ansturm auf Ökostromanbieter nach der Atomkatastrophe in Japan.
Interessant ist, dass viele denken, in einem Mehrfamilienhaus kann einfach eine Partei Ökostrom bestellen während die andere es nicht tut. Die Zuleitung bleibt jedoch die gleiche, nur der Preis ändert sich. Was für Energie bezieht man denn nun eigentlich? Und wie steht es mit dem Strom aus einem Pumpspeicherwerk, dass sein Wasser in der Nacht mit billigem Atomstrom nach oben pumpt, um es dann am Tag wieder herabfallen zu lassen und die so gewonnene Enery als Ökostrom, natürlich gegen einen umweltbewußten Aufpreis, zu verkaufen?
Obwohl die Atomdebatte schon wieder am Abklingen ist, bleibt ein Umweltverschmutzer immer im Gespräch: CO2 (oder für die Nichtchemiker wie mich: Kohlendioxid). Da Zahlenangaben, und vor allem Prozentangaben, immer abstrakt sind, ist hier mal ein bildlicher Vergleich. Stellt Euch mal eine Kugel von 5 mm Durchmesser vor. Des Weiteren nehmen wir mal an, dass 500.000 dieser Kugeln die Gesamtheit der Erdatmosphäre repräsentieren. Würden wir jetzt alle diese Kugeln gerade aneinander reihen, würden wir hier auf eine Länge von 2,5 km kommen.
Stickstoff macht 78% und Sauerstoff 21% unserer Atmosphäre aus. Das restliche eine Prozent sind Edelgase und Kohlendioxid mit einem Anteil von sage und schreibe 0,035% am Gesamtanteil. In Kugeln ausgedrückt sind dies 175 Stück, welches eine Länge von 87,5 cm ist (von ursprünglich 2,5 km). Wenn wir jetzt dieses Kohlendioxid als größten Umweltzerstörer ausmachen, wie wir es jeden Tag in den Bildungseinrichtungen und den Medien eingetrichtert bekommen, müssen wir natürlich den größten Produzenten von CO2 verklagen. Ist doch einleuchtend, oder?
Es ist aber kein Land, Nation oder Konzern sondern jemand ganz anderes: die Natur selber. Sie produziert auf natürliche Weise, wie z.B. Vulkanausbrüche, Waldbrände oder Bioverrottung 97 % des gesamten Kohlendioxids, d.h. 170 der 175 der Kugeln gehen auf das Konto der Natur. Die restlichen 3 % werden vom Menschen selber produziert, d.h. 3 % von 0,035 % der gesamten Luft. In Kugeln ausgedrückt sind das 5 von 500.000 oder 2,5 cm. Kritiker werden jetzt sagen, dass hier nicht richtig gerechnet wurde. Ja stimmt, gebe ich zu; eigentlich sind es 5,25 Kugeln, aber eine Kommakugel sieht doch albern aus oder?
Jetzt wird es noch anschaulicher. Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen hat man sich zum Ziel gesetzt, dass das CO2 um 20 % reduziert werden soll. Achtung festhalten: das ist genau eine Kugel (20% von 5 übrig gebliebenen Kugeln oder 5 mm Reduzierung). Warum wird aber dieses internationale multimediale Ablenkungsmanöver der sogenannten CO2-Verschmutzung inszeniert? Na ja, weil man damit sehr, aber auch sehr viel Geld verdienen kann; nämlich mit dem CO2-Emissonshandel, welcher ein wirklich genialer Schachzug zur Einführung einer globalen Abgabe ist. Übrigens waren damals in Kopenhagen die
wenigsten Umweltschützer sondern Politiker und Bankiers der Hochfinanz. Wer glaubt, die Umwelt durch Beendigung der CO2-Verschmutzung zu retten, wird mit großer Wahrscheinlichkeit bitter enttäuscht werden. Zum einen ist sie mathematisch gesehen so gering, dass sie vernachlässigt werden kann. Zum anderen muss man die Ursache der Umweltzerstörung in einer ganz anderen Verschmutzung suchen: in der Verschmutzung unseres Herzens, nämlich der Gier andere abzuzocken (es heißt ja auch Emissionshandel nicht Emissionsverringerung, da man nur mit Emission Geld machen kann).
Solange wir nicht den wirklichen Schmutz in unserem Herzen, wie Gier und Neid, bekämpfen, wird unsere Umwelt, d.h. die Natur selbst sowie unser persönliches Umfeld), weiter zerstört. Deshalb halten echte Umweltschützer nicht nur die Natur sauber sondern vor allem ihr Herz, da davon alle andere Verschmutzung ausgeht. Caitanya Mahaprabhu, der 1486 in der heiligen Stadt Navadvipa (Westbengalen) erschienen war, hat uns gezeigt, wie dies am besten geht indem er verkündete: "Gepriesen sei der Sri Krischna - Sankirtana!
Dieses gemeinsame Chanten des heiligen Namens Sri Krischnas ist imstande, den Spiegel unseres Herzens zu reinigen und den riesigen Waldbrand des leidvollen materiellen Daseins zu löschen. Es gleicht dem kühlenden Mondschein, welcher bewirkt, dass der weiße Lotos des Glücks zu erblühen beginnt, und es ist das Leben und die Seele allen Wissens. Der Sankirtan lässt den Ozean der transzendentalen Glückseligkeit anschwellen; er vermittelt uns bei jedem Schritt einen Geschmack des vollkommenden Nektars, und er erquickt unsere Seele.“
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