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Kartik

Philosopie

Mit dem Vollmond am 12.10.2011 beginnt Kartik, der Beste und der ruhmreichste aller Monate, welcher Sri Krishna besonders lieb ist. Die Puranas verherrlichen den Monat Kartik als einen Monat, welcher besonders geeignet ist spirituellen Fortschritt zu machen. Dieser Monat ist auch bekannt als Damodar, da in der Mitte dieses Monats Sri Krishna Sein sehr bezauberndes Damodar Lila (Spiel) ausführte. Dieser Monat repräsentiert auch Srimati Radharani und Devotees nehmen besondere Entsagung auf sich, um Ihre Barmherzigkeit zu erlangen. Jedes Gelübde, welches man sich für diesen Monat auferlegt, sogar das kleinste, bringt große Resultate hervor.

Dieser Monat ist besonders geeignet um mehr Hingebungsvollen Dienst auszuführen als üblich, oder sich etwas vorzunehmen um seine spirituelle Praxis zu vertiefen. Vielleicht wolltet Ihr schon immer einmal lästige Gewohnheiten aufgeben, eine spirituelle Praxis aufnehmen oder dem einen oder anderen einmal für eine Zeitlang entsagen, um so mehr Kraft und Konzentration in spirituelle Tätigkeiten zu legen zu können? All unsere Bemühungen hinsichtlich spirituellen Fortschritts werden in diesem Monat mit besonders viel Barmherzigkeit seitens Krishnas belohnt, welcher uns viel Stärke und Kraft für unsere Vorhaben sendet. Jede spirituelle Handlung, sei sie auch noch so winzig, ist tausendmal so effektiv wie zu anderen Zeiten.
Im Sri Hari- Bhakti-Vilasa findet man folgende Aussage zum Monat Kartik: " Im Monat Kartik soll man den Herrn in der Form Damodaras verehren und täglich das Gebet, welches als Sri Damodarastaka bekannt ist, rezitieren. Dieses wurde von dem Heiligen Satyavrata vorgetragen und wirkt auf Sri Damodara sehr anziehend. "(Sri Hari-bhakti-vilasa 2.16.198)."
So kann man am Abend eine Gheelampe (oder, falls nicht vorhanden, eine Kerze) zu Krishna in Form der Bildgestalt oder zu einem Bild von Ihm opfern und dieses Lied singen.


zum Sri Damodarastakam HIER


Dieses Gebet beschreibt das transzendentale Spiel, in welchem Sri Krishna die Butter der Gopis , der Kuhhirtenfrauen von Vrindavan, stahl und sie teilweise auch noch an die Affen verfütterte. Einmal jedoch wurde Er jedoch hierbei von Seiner Mutter ertappt und als Strafe schlang Mutter Yashoda um seine Hüfte einen Strick, um Ihn damit an einem Mörser festzubinden. Daher stammt auch der Name Damodara - Dama bedeutet Seil und udara bedeutet Hüfte. Sie musste jedoch feststellen, dass trotz Ihrer Bemühung der Strick immer um zwei Fingerbreit zu kurz war. Die zwei Fingerbreit, welche immer gefehlt hatten, versinnbildlichen zum einen die Liebe und Hingabe, welche das einzige Mittel sind um Gott zu binden, sowie seine grundlose Barmherzigkeit. Erst als Mutter Yashoda völlig erschöpft war, lies sich Krishna tatsächlich binden! Natürlich ist es unmöglich den alles durchdringenden Gott zu fesseln, und daher waren Ihre Bemühungen solange vergeblich, bis Krishna letztendlich überwältigt von der Liebe und Hingabe Mutter Yashoda´s sich von Ihr binden ließ. Im Hof, in welchem Sri Krishna an den Mörser gebunden wurde, befanden sich auch zwei Bäume. Diese waren in Wirklichkeit die Söhne des Schatzmeisters der Halbgötter, Kuveras. Sie waren jedoch verflucht worden Ihr Dasein als Bäume zu fristen. Aus seiner Barmherzigkeit krabbelte Sri Krishna, den schweren Mörser hinter sich herziehend, zwischen diese beiden Bäume und entwurzelte sie und befreite so die beiden Söhne Kuveras. Diese und noch viele weitere Erzählungen über die Spiele Sri Krishna´s sind nachzulesen im Buch "Krishna - die Quelle aller Freude" von Srila Prabhupada.

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