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Käseliste

Schutzprojekte > COW PROTECTION

HIER gibt es mal ein paar Infos - was steckt drin im Essen !
Na dann guten Hunger !!!

Haare optimieren Brötchenteig

Aus asiatischen Menschenhaaren oder aus Schweineborsten gewinnen Backmischungs-Hersteller den Eiweißbaustein Cystein. Was steckt dahinter? Das "Mehlbehandlungsmittel" Cystein verhindert, dass der Teig an Maschinen kleben bleibt. Er sorgt dafür, dass Backwaren im Ofen ihre Form behalten und duftet nebenbei auch noch appetitlich nach frisch gebackenem Brot.
Ist das gefährlich? Nein, nur ziemlich eklig. Wo steckt's drin? In Keksen, Brot, Brötchen, Kuchen, kurz: Backwaren aller Art. Wie erkennt man das? Auf verpackten Produkten steht "L-Cystein", "L-Cysteinhydrochlorid" oder "E 920". Wird der Stoff angeblich nur zugesetzt, um Knetmaschinen die Arbeit zu erleichtern, findet sich kein Hinweis. Und beim Bäcker ist Information ohne-hin Mangelware: Offen verkaufte Ware muss nur in Ausnahmefällen gekennzeichnet sein.

Brot, Kuchen etc. daß nicht von Devotees gebacken wird und auch nicht geopfert wurde überträgt auch Karma der Hersteller ! Desshalb Brot und Kuchen lieber selber backen. Die meißten Backwahren enthalten außerdem auch noch Ei oder Eipulver, dh. sie sind nicht vegetarisch.



Erdbeergeschmack aus Sägespänen


Aromatisiert und in eine nette Form gepresst Aroma-Techniker mixen Sägespäne, Alkohol, Wasser und einige streng geheime Zutaten, kochen das ganze liebevoll zu Erdbeeraroma. Was steckt dahinter? Die Welternte von Erdbeeren reicht nicht ansatzweise aus, um den Heißhunger der Menschheit auf Produkte mit der roten Frucht zu decken. Und deshalb wird aus Sägespänen - Abrakadabra - ein billiges Aroma. Mit leicht veränderten Zutaten auch in den Geschmacksrichtungen Himbeere, Vanille oder Kakao. Ist das gefährlich? Es besteht ein Allergie-Verdacht. Sicher ist, dass Sägespäne-Aromen unsere Geschmackswelt verändern. Schon heute schmeckt vielen Kindern Erbeeraroma besser als frische Erdbeeren. Wo steckt's drin? Fast überall, wo Erdbeere draufsteht: Fruchtjoghurt, Dessert, Gelee...Wie erkennt man das? Wenn "natürliches Aroma" auf der Packung steht, ist durchaus Skepsis angebracht. So ist Holz zwar keine Beere, aber immerhin ein Naturprodukt.

Nur für Feinschmecker: Spinnenkäse

In Würchwitz bei Leipzig frönen Gourmets einer sehr speziellen Leidenschaft: Seit 500 Jahren wird hier der "lebendigste Käse der Welt" hergestellt: Den Milbenkäse bedeckt eine drei Millimeter dicke Schicht aus mikroskopisch kleinen Spinnentierchen. Und anders als zum Beispiel beim Gouda sollte man diese Rinde auf jeden Fall mitessen. Was steckt dahinter? Biologe und Landwirt Helmut Pöschel bewahrt diese Tradition: Er bestückt Quark mit den Achtbeinern, die mit den Hausstaubmilben verwandt sind. Sie sondern Stoffe ab, die den Käse reifen lassen. Ist das gefährlich? Ganz im Gegenteil: Angeblich schützt der Käse wie eine Hyposensibilisierung vor einer Hausstaubmilbenallergie. Und Milben-Junkies sprechen von einer potenzsteigernden Wirkung - aber fragen Sie nicht nach wissenschaftlichen Studien. Wo steckt's drin? Unbeabsichtigt auch in spanischem und französischem
Käse, der in Erdkellern gereift ist. Außerdem können die kleinen Spinnentiere auf Trockenobst und in Mehlprodukten herumkrabbeln. Wie erkennt man das? Die Spinnen erkennt man mit bloßem Auge:
"Zuckerkörner", die sich bewegen. Den echten Milbenkäse gibt's übrigens bislang nur in Würchwitz.

Viele Käsesorten enthalten auch Kälberlab uns sind daher nicht vegetarisch. Für wirklichen Käsegenuß schaut bitte auf die nebenstehenden Käselisten.

Bodenpilz ersetzt Kokosraspel

Der Hefepilz Trichoderma viride lebt im Erdreich und zersetzt Holzbestandteile. Doch statt nur beim Recycling von Altpapier zum Zuge zu kommen, wird der Pilz auch von der Ernährungsindustrie ganz gezielt eingesetzt. Was steckt dahinter? Lebensmittelingenieure haben entdeckt, dass Ausscheidungen des Pilzes intensiv nach Kokosnuss schmecken. Ist das gefährlich? Vermutlich nicht. Pilzallergiker sollten bei
Kokosprodukten trotzdem genau auf die Packung schauen. Wo steckt's drin? Kokosnüsse sind teuer - Pilzkulturen nicht. Daher ist die Wahrscheinlichkeit bei vielen "Exotik-Produkten" hoch (vom Schokoriegel bis zum Joghurt). Wie erkennt man das? Wer Kokosprodukte kauft, die "natürliches Aroma" enthalten, kriegt im Zweifel eine Bodenpilz-Substanz.

Läuse färben Nahrungsmittel rot

Was steckt dahinter? Auf Teneriffa und Lanzarote werden Kakteen und die kleinen Cochenille-Schildläuse speziell für die Farbstoffindustrie gezüchtet. Aus den getrockneten Läuse-Weibchen wird mit Wasser ein knallroter Farbstoff, die Karminsäure, herausgelöst. Als Karminrot ist sie seit Jahrhunderten bekannt.
Ist das gefährlich? In seltenen Fällen kann Karminrot Immunreaktionen auslösen. Wo steckt's drin? In so ziemlich allem, was rot ist: Campari, Backwaren, Marmelade, in Wurstspezialitäten aus Spanien, Portugal, Frankreich oder Dänemark und Lippenstift. Wie erkennt man das? Auf der Verpackung steht "E120", "Cochenille", "Echtes Karmin" oder "Karminsäure". Dies alles ist nicht zu verwechseln mit "E124" oder "Cochenillerot A", denn das ist ein künstlicher Farbstoff.

Schimmel macht Limo frisch


Schimmelpilze und Bodenbakterien dienen als Fabriken für preiswerte Geschmacksstoffe wie beispielsweise Zitronensäure. Was steckt dahinter? Zitronensäure peppt nicht nur den Geschmack auf, sie hemmt auch das Wachstum von Keimen und macht Lebensmittel dadurch länger haltbar. Ist das gefährlich? Überreaktionen können auftreten, wenn Pilzbestandteile oder Sporen in das Lebensmittel geraten. Wo steckt's drin? In Süßigkeiten, Limonaden und Cola, aber auch in Fischkonserven. Wie erkennt man das? Auf der Verpackung steht "Citronensäure" oder "E 330". Nach deutschem Recht muss Zitronensäure aber nicht unbedingt
deklariert werden.

Kadaver im Gummibärchen

Geschlachtete Tiere werden bis ins Kleinste ausgenutzt. Wird Knochenmehl oder Haut von Rindern und Schweinen hydrolysiert, gekocht, gelaugt, angedickt, entfärbt, gereinigt und getrocknet, erhält man Gelatine.
Was steckt dahinter? Wieder gefärbt, aromatisiert und in eine nette Form gepresst, feiert das tote Tier Auferstehung als niedliches Gummibärchen. Ist das gefährlich? Befürchtungen, Gelatine übertrage BSE, sind
unbestätigt. Wo steckt's drin? Fruchtgummi, Pudding, Tortenguss, Arzneien, Kosmetika ...Wie erkennt man das? Gelatine muss immer dann in der Zutatenliste eines Lebensmittels auftauchen, wenn es Überbleibsel aus Tierkadavern enthält.

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