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Rainbow Gattering 2008

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Das diesjährige Rainbow (2008) fand im wunderschönen Allgäu, in der Nähe von Kreut statt, wo sich durch eine saftig grüne Hügellandschaft der Lech gemächlich dahinschlängelt. Der September war schon etwas ins Land gegangen und ein erfrischendes "Skandinavien Hoch" mit Dauernieselregen stand vor der Tür - nicht gerade die optimalsten Vorraussetzungen für ein Rainbow... (jedoch vom Bekleidungsstandpunkt aus gesehen, eindeutig Idealvorraussetzungen). Das konnte jedoch eine kleine Schaar von Devotees nicht davon abhalten, dort die Jurte aufzubauen, um mit unseren Rainbow Brüdern und Schwestern um den Septembervollmond gemeinsam transzendentale Bhajannächte zu verbringen.

Die Jurte war schnell aufgebaut, was uns große Bewunderung seitens der berreits Anwesenden einbrachte, und überhaupt schienen sich alle sehr auf die Devotees zu freuen. Und so drängten sich dann auch gleich am ersten Abend viele Bhajanbegeisterte um unser Lagerfeuer, und es wurde eine lange transzendentale Nacht in unserer Jurte. Am nächsten Tag ließ sich die Sonne nicht blicken, und so hieß es nach einer eisigen Nacht, bei Nieselregen schnell ein kleines Eisbad im angrenzenden Lech nehmen und dann schnurstracks zurück zur Jurte, um sich am Lagerfeuer etwas aufzuwärmen und zu chanten. Das Wetter konnte der Stimmung aber keinen Abbruch tun und am knisternden Lagerfeuer (meistens wegen der Nässe allerdings rauchendem...) war es Dank unserer fleißigen Holzfäller, daher umso heimeliger. Die Tage verbrachten wir mit grundlegenden Dingen wie Baden, Chanten, Lesen, Holzhacken, Feuer machen, Wasser aus der Quelle hohlen, und Essen kochen und natürlich vielen Bhajans. Fast wie in Indien - ganz einfach und so zufriedenstellend für Körper,Geist und Seele. Wie Prabhupada sagt: Einfach leben und hoch denken. So waren denn auch die Gemüter fröhlich und man konnte all die Tage von überallher Lieder wie: Om namoh bhagavate vasudevaya, yasoda nandana, gopala oder Hare Krishna erklingen höhren und das nicht nur von uns. Alle wollten gerne, dass wir Prasadam kochen und so übernahmen die Devotees einen Tag die Küche. Über offenem Feuer kochten wir für ungefähr 300 Rainbows Reis und Kürbissubji sowie Karamelhalava, der Dank Sadbhujas Hingabe besondere Begeistertung hervorrief. Wir hatten viele Helfer und so ging alles trotz der nicht alltäglichen Kochbedingungen recht schnell und alle hielten sich noch vor Einbruch der Dunkelheit an den Händen um die heilige Silbe Om zu chanten und das Krishna Prasadam wertzuschätzen.
Am letzten Abend kamen nocheinmal alle zusammen und trotz erhöhtem Sauerstoffmangels ließ sich niemand davon abhalten an den extatischen Bhajans teilzuhaben. So war dann auch die Jurte zum bersten voll und Dank Krishnas Intervention hatte sich auch noch eine Menge Halava manifestiert, so daß alle rundum zufrieden waren. Sadbhuja hatte einige Rainbowmusiker eingeladen, zusammen mit uns Bhajans zu machen und so gab es ein schönes Wechselspiel zwischen klassischen Rainbowsongs und dem Maha Mantra. Überhaupt war es wundervoll anzusehen, wie dieser schon voll in Ihr Repartuar übergegangen war. Selbst aus dem Shiva Zelt auf dem Hügel über uns erklang der Maha Mantra...... So ließen wir uns dann von einer Extase zur nächsten tragen und als wir 3 Uhr morgens aus dem Zelt kamen war die Nacht Sternenklar und ein leuchtender Herbstmond badete das gesamte Lager mit seinen Strahlen...






"Höchster Ruhm dem Shri Krishna-Sankirtana, der das Herz von allem seit unvordenklichen Zeiten angesammelten Staub reinigt und der das Feuer des bedingten Daseins, der sich wiederholenden Geburten und Tode, löscht! Diese Sankirtana-Bewegung ist die größte Segnung für die gesamte Menschheit, weil sie die Strahlen des segenspendenden Mondes überallhin verteilt. Sie ist die Lebensquelle allen transzendentalen Wissens, sie lässt den Ozean transzendentaler Glückseligkeit anschwellen, und sie ermöglicht es uns, voll und ganz den reinen Nektar zu kosten, nach dem wir uns seit Ewigkeiten sehnen."









In der Erläuterung zum Srimad-Bhagavatam,Canto 4, Kap. 30, Vers 35 schreibt Srila Prabhupada
:

"...Wie der Höchste Herr Selbst bestätigt:


naham tisthami vaikunthe
yoginam hrdayesu va
tatra tisthami narada
yatra gayanti mad-bhaktah

" Mein lieber Narada, in Wirklichkeit wohne Ich nicht in meinem Reich, in Vaikuntha, noch weile Ich in den Herzen der yogis, doch ich befinde Mich an den Orten, an denen Meine reinen Geweihten Meinen Heiligen Namen chanten und über Meine Gestalt, Meine Spiele und Meine Eigenschaften sprechen."
Durch die Gegenwart des Herrn in Gestalt transzendentaler Klangschwingung wird eine Vaikuntha-Atmosphäre erzeugt. Diese Atmosphäre ist frei von Angst und Sorgen, und ein Lebewesen braucht sich nicht vor dem anderen zu fürchten. Indem man den Heiligen Namen und Ruhm des Herrn hört, führt man fromme Handlungen aus.
Srnvatam sva-kathah krsnah punya-sravana-kirtanah ( SB.1.2.17 ) Auf diese Weise kommen die materiellen Verlangen zum Stillstand. Die Sankirtana-Bewegung, die von der Gesellschaft für Krsna-Bewustsein begonnen wurde, ist dazu bestimmt, selbst in der materiellen Welt Vaikuntha erscheinen zu lassen - die spirituelle Welt, die ohne Ängste ist.

Die Methode, dies zu erreichen, ist die Verbreitung des Vorgangs von sravanam kirtanam auf der ganzen Welt. In der materiellen Welt ist jeder neidisch auf seinen Nächsten. Dieser tierische Neid besteht in der menschlichen Gesellschaft solange, wie kein sankirtana-yajna oder das Chanten der Heiligen Namen - Hare Krsna, Hare Krsna, Krsna Krsna, Hare Hare, Hare Rama, Hare Rama, Rama Rama, Hare Hare - ausgeführt wird. Die Pracetas beschlossen daher, immer in der Gemeinschaft von Gottgeweihten zu bleiben, und sie sahen dies als die höchste Segnung an, die im menschlichen Leben zu erlangen ist."


Erläuterung Vers 36

"...Aufgrund unseres Neides auf die Höchste Persönlichkeit Gottes haben wir auch Neid auf alle anderen Lebewesen entwickelt. Wenn wir den Höchsten Herrn nicht mehr beneiden, wird es in der menschlichen Gesellschaft wahren Frieden, wahre Einheit und wahre Brüderlichkeit geben. Ohne Narayana und ohne den sankirtana-yajna kann es auf dieser Welt keinen Frieden geben."




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